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Gruppenfoto mit der BPA-Gruppe im Mai 2017
Berlin, 25. Mai 2017
BPA-Fahrten beliebt wie je

Fünfzig Bürgerinnen und Bürger zu Besuch in Berlin

im Gespräch mit Teilnehmern der Fahrt vor dem Paul-Löbe-Haus
alle unter Willy im WBH
alle unter der überlebensgroßen Bronzestatue von Willy in der SPD-Parteizentrale
Mit unseren Jusos am Reichstag
mit unseren Jusos am Paul-Löbe-Haus
Auf der Mai-Fahrt von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Wahlkreis zu mir nach Berlin konnte ich wieder einmal eine sehr gemischte Gruppe begrüßen. Darunter auch zehn junge Leute, die sich z.T. noch im Asylverfahren befinden, ein buntes Völkchen. Und mit dabei zu meiner Freude war auch Katharina II., die amtierende Apfelblütenkönigin von Wehrheim.

Es gehört zum Standardprogramm dieser Reisen, dass ich die Gruppen auch zu einem Gespräch an meinem Arbeitsplatz empfange, wo ich ihnen meine Berliner Arbeitswoche erläutern und mit ihnen über aktuelle politische Fragen diskutieren kann.

Neben anderen Besuchspunkten war natürlich das Willy-Brandt-Haus Pflicht (stand nicht im offiziellen Programm). Dadurch, dass sich ein Zeitfenster im Ablauf der Reise öffnete, konnte über ein kurzes Telefonat der Besuch der SPD-Parteizentrale kurzfristig stattfinden – und schon standen alle unter der überlebensgroßen Statue von Willy. Der Besuch der Willy-Brandt-Stiftung nahe dem Brandenburger Tor „Unter den Linden“ geriet leider etwas kurz. Geschuldet den Verkehrsverhältnissen in Berlin-Mitte wegen des Deutschen Evangelischen Kirchentages, der dieser Tage auch in Berlin stattfand. Der dort vorgeführte erst kürzlich in Schweden gefundene Film aus dem Jahre 1959 „Berlin, geteilte Stadt“ schildert eindringlich die Auswirkungen der Teilung auf das tägliche Leben in Berlin.

Auf dem Programm auch ein Besuch des Verteidigungsministeriums, mit einem wie ich mir habe berichten lassen exzellenten Vortrag über die modernen Veränderungen für die Soldatinnen und Soldaten und ihre Familien, insbesondere auch über die zugenommene Gefährlichkeit des Berufs aufgrund der zunehmenden Auslandseinsätze in vielen Krisenherden der Welt. Und so gehörte auch ein Besuch des Ehrenmals der Bundeswehr dazu, wo denen, die im Dienst ihr Leben ließen, gedacht wird – immerhin bereits über 3200 Bediensteten.

Gut 100.000 Bürgerinnen und Bürger werden jährlich von mir und meinen Bundestagskollegen nach Berlin eingeladen. Wo sonst gibt es das, dass Bürgerinnen und Bürger so nahe an die „große Politik“ geführt werden? Wenn ich im Plenarsaal sitze und nach oben schaue, wo Menschen in der Kuppel des Reichstages die Aussicht über Berlin genießen, dann weiß ich, wer über mir steht und für wen ich arbeite.