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am Teich
Wehrheim, 17. Juni 2017
Umweltschutz fängt im Kleinen an

GEO - Tag der Natur – auch in Wehrheim

Schild-Wasserhahnenfuß - Ranunculus peltatus
Schild-Wasserhahnenfuß (Ranunculus peltatus)
Flechten am lebenden Holz
Flechten am lebenden Holz
Am 17. Juni ist „GEO - Tag der Natur“. Andrea Pfäfflin hatte mich auch in diesem Jahr eingeladen, das über 1,5 Hektar große Schutzgebiet „Auwiesen“ hinter dem Ludwig-Bender-Bad im Bizzenbachtal zu durchstreifen und die große Artenvielfalt der verschiedenen Biotope dort zu inspizieren.

Bereits zum achtzehnten Male veranstaltet der NABU Wehrheim diesen Tag. Mit dem Kinder-Quiz werden die Jüngeren an die Natur herangeführt. Sie sollen versuchen, die auf dem hierfür gedruckten Blatt festgehaltenen Tiere und Pflanzen zu entdecken.

Mir wurde das erleichtert durch sachkundige Erläuterungen der Vereinsmitglieder, die mich einmal herumführten um das Gebiet. Zu schaffen macht den Aktiven der starke Eintrag von Nährstoffen von den Äckern und Wiesen oberhalb. So muss die im Teich angesiedelte Krebsschere (Stratiotes aloides) regelmäßig dezimiert werden, damit der Teich nicht zuwächst.

Die Renaturierung der Bachaue gestaltet sich ebenfalls nicht einfach, da die meist eingezäunten Wiesen sehr nahe bis an das Gewässer ziehen. Ein breiterer Streifen links und rechts des Baches wäre nötig. Viel zu tun für die Wehrheimer Freunde der Natur.

Das Wetter war bedeckt, so dass ich den Flug der Klein- und Großlibellen nicht beobachten konnte. Nur eine leere Hülle einer Libellenpuppe konnten wir entdecken. Die Natur fasziniert immer wieder mit ihren Spielarten der Verwandlungen.