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Begegnungen auf dem Internationalen Stadtfest
Bad Homburg, 17. Juni 2017
Internationales Stadtfest

Buntes Bad Homburg auf der oberen Louisenstraße und dem Marktplatz

Leckereien auch bei den Italienern
mit Marc Kolbe (TZ), Elke Barth und Peter Schmidt
mit Marc Kolbe (TZ), Elke Barth und Peter Schmidt
Auch in diesem Jahr – jetzt schon zum 39. Male – fand am Wochenende das vom Ausländerbeirat der Stadt Bad Homburg ausgerichtete Internationale Stadtfest statt.

Die ausländischen Initiativen und Gruppen, die in der Kurstadt aktiv sind, verwöhnen die Besucher den ganzen Tag über mit kulinarischen Spezialitäten aus ihren Ländern. Und sie präsentierten auf der Bühne die Vielfalt ihrer Kulturen. Geboten wurden unter anderem Tanz und Musik aus verschiedenen Ländern, darunter auch Flamenco, Gesang und Zauberei. Auch die Cheerleader der Bad Homburg Sentinels traten auf.

Gern war ich der Einladung des Ausländerbeirats gefolgt und hatte vielfältige Gelegenheit mit den Vertretern der vielen Völkerschaften zu plaudern – überall „genötigt“, doch dies und das auch noch einmal zu kosten. Ob bei den Italienern, den Griechen oder den afghanischen Frauen – überall auch immer wieder Speisen, die man sonst – auch in Restaurants eher nicht findet. Irgendwann musste ich dann aber doch „kapitulieren“ – es gab einfach zu viel, was wert war, probiert zu werden.

Feste wie diese zeigen mir eindringlich, dass wir längst in einer multikulturellen Gesellschaft leben, dass irgendwie verklärte, deutschtümelnde Zeiten schon seit langem vorbei sind. Unsere vielen ausländischen Mitbürger sind unter uns, mischen mit in Vereinen, in der Politik. Sie bereichern unser Leben – nicht nur an einem Wochenende im Jahr zu diesem Fest.