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während meiner Festrede
Rod a. d. Weil, 25. Juni 2017
Festveranstaltung der Landakademie Weilrod e.V.

Abschlussfeier der Sozialtherapie-Fortbildung in Rod a.d. Weil

Alle Studierende haben bestanden
Landakademie Weilrod
Abschlussveranstaltung
Das war für mich wieder ein besonderer Termin am Sonntagvormittag in Weilrod. Das Foyer der vorbildlichen Grundschule Am Senner gab den Rahmen für die Zeugnisübergabe an die Absolventen der Landakademie Weilrod.
Was Prof. Dr. Horst Seibert und der scheidende Bürgermeister Axel Bangert da vor Jahren auf die Beine gestellt haben, ist einzigartig - und so überaus wichtig.
Menschen können hier fernab der großen Universitätsstädte ein allgemein anerkanntes Studium absolvieren im Bereich Sozialtherapie. Gerontologie und Thanatologie, inzwischen auch als Fernstudium.


Ich konnte in meiner Festrede nur unterstreichen, wie wichtig ein zweiter, dritter oder vierter Bildungsweg in unserer Gesellschaft sind. Nicht alles im Leben verläuft geradlinig. Ein Wieder- oder Neueinstieg in Qualifizierung unterschiedlichster Berufe ist in unserer Gesellschaft zwingend nötig. Weilrod bietet diese Gelegenheit.

Damit alle Menschen, die sich über den ausgeübten Beruf hinaus fachlich fundiert - akademisch - weiterbilden wollen, dies auch können, muss Politik die erforderlichen Grundlagen bereithalten. Das kostet Geld, natürlich, ist letztlich aber nur eine Sache eines gerechten Steuersystems. Und das Kapital ist bestens angelegt. Berufliche und akademische Bildung sind gleichwertig und müssen auch so behandelt werden.
Die SPD will beide Wege stärken. Denn das Ineinandergreifen beider Fachlichkeiten macht unsere Innovationskraft aus.
Dazu müssen BAföG-Leistungen verbessert werden, auch mit Blick auf schon bestehende , alternative Bildungsbiographien - etwa durch Förderung eines späteren Studienbeginns oder Teilzeitstudien. Das BAföG ist eine sozialdemokratische Erfolgsgeschichte - und die wollen wir weiter schreiben.
Gern habe ich den Absolventinnen und Absolventen ihre Diplome überreicht und ihnen gedankt für ihre Anstrengungen neben Beruf und Familie.

Exzellent umrahmt wurde diese Festveranstaltung von der Gesangsgruppe Iwuschka, die akkordeon-begleitet viele russische Lieder vortrug - stimmenstark und voll russischer Seele - mal melancholisch, mal fröhlich - und oft um das eine zwischenmenschliche Thema Mann und Frau kreisend.