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14. Juli 2017

72 Tage vor dem Wahltermin

im Gespräcch mit der Bad Homburger Ag 60 Plus
Noch 72 Tage, dann hat die Wählerschaft das Wort. In den Medien haben derzeit die das Wort, die Olaf Scholz verhauen möchten, weil Angela Merkel ihre Amtsgeschwister zum G 20 Gipfel nach Hamburg eingeladen hat. Wie eigentlich klar sein sollte, ist weder die Kanzlerin noch Olaf Scholz und schon gar nicht die Polizei dafür verantwortlich zu machen, dass die Liebhaber von Brandstiftungen, Plünderungen und Randale aus ganz Europa sich miteingeladen fühlten. Wäre nicht Wahlzeit, würden das die meisten Vernünftigen so oder ähnlich sehen. Viel Gelegenheit, zur Versachlichung der Debatte beizutragen, hatte ich selber noch nicht. Frau Maischberger bevorzugte ja für ihre Debattenrunde am Mittwochabend eher den erst eifernden, dann ausflippenden Wolfgang Bosbach, die Provokateurin Jutta Ditfurth, den Verharmloser von der Linkspartei Jan van Aken, den allzeit besserwissenden Journalisten Hans-Ulrich Jörges und einen rhetorisch sehr limitierten verantwortlichen Polizeileiter. Unsere tapfere Katarina Barley hatte beträchtliche Mühe, ein bisschen Vernunft in die Debatte zu streuen.
Da hatte ich es am Donnerstag erheblich leichter: Erst die Bürgersprechstunde mit einem interessanten Gespräch zum Armuts- und Reichtumsbericht. Und dann im Anschluss im Kreis der erfahrenen sozialdemokratischen Mitstreiterinnen und Mitstreiter der Bad Homburger 60 Plus SPD eine Debatte zum politischen Status Quo. Unbestritten, trotz des Widerwillens der beiden zankenden Parteischwestern CDU und CSU konnte eine Menge Gutes bewirkt werden, doch Grenzen sind erreicht. Eine ganze Menge bleibt noch zu tun, man kann es ja in unserem Wahlprogramm nachlesen. Einmal mehr hat zum Beispiel das verunglückte G 20-Gipfeltreffen gezeigt, dass sich Weltprobleme mit nichtssagenden Abschlussdokumenten nicht auflösen lassen. Von einem Bundeskanzler Martin Schulz hätte US-Präsident Donald Trump jedenfalls lauter und deutlicher gehört, wie unsinnig und kontraproduktiv es ist, jetzt weiter an der Rüstungsspirale zu drehen. Nicht zuletzt darüber wird in den nächsten 71 Tagen von uns allen noch lauter geredet werden müssen!