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11. August 2017

Besuch beim AWO-Alten- und Pflegeheim Haus Dammwald in Friedrichsdorf

Vor dem AWO-Alten- und Pflegeheim Haus Dammwald mit der Kreisbeigeordneten des Hochtaunuskreises Katrin Hechler, der Leiterin des Pflegedienstes von Haus Dammwald Renate Garnhartner, Willhelm Hechler und der Betriebsleiterin Birgit Müller-Isselhorst
2015 gab es 2,8 Millionen Pflegebedürftige in Deutschland. 3,5 Millionen Menschen werden 2030 pflegebedürftig sein. Um für sie alle gut zu sorgen, brauchen wir eine gute Beratung, eine Entlastung der Angehörigen und gute Arbeitsbedingungen in der professionellen Altenpflege. Gerne habe ich die Gelegenheit genutzt, mir eines der gut geführten Alten- und Pflegeheime der AWO in Friedrichsdorf anzuschauen und mit den Verantwortlichen und Bewohnern zu sprechen. Begleitet wurde ich von der Kreisbeigeordneten des Hochtaunuskreises Katrin Hechler. Dankbar bin ich für die Zeit, die mir die Betriebsleiterin Frau Müller-Isselhorst und die Leiterin des Pflegedienstes Frau Garnhartner, für einen Rundgang und Gespräche widmeten. 122 Menschen haben hier ein neues Zuhause gefunden. Es wird nicht nur Unterkunft und Pflege geboten, sondern Geselligkeit organisiert und gepflegt. Auch dabei engagieren sich vorbildlich viele Ehrenamtliche, die die professionelle Arbeit sinnvoll ergänzen. Vieles im Pflegebereich konnte durch die Bundestagsarbeit der letzten Jahre verbessert werden. Immerhin erhalten seit 2015 Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bessere Leistungen, sowohl im ambulaten als auch im stationären Bereich. Alle Pflegebedürftigen bekommen inzwischen gleichberechtigten Zugang zu den Leistungen der Pflegeversicherung, unabhängig davon, ob sie von körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen betroffen sind. Neu ist auch eine umfassendere Form der Ausbildung. Die Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege sind zu einem einheitlichen Berufsbild zusammengeführt worden, um die Attraktivität des Berufes zu steigern. Wie mir auch im Gespräch wieder deutlich wurde, müssen Pflegekräfte für ihre anspruchsvolle und schwere Arbeit besser bezahlt werden. Auch die gut ausgestattete Friedrichsdorfer Einrichtung könnte bei einer verbesserten Personalsituation die Dienste leichter erfüllen, und das Personal vor Überlastungen schützen. Was wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in der nächsten Legislaturperiode dafür tun können, das lassen wir uns auch gerne abverlangen.