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Frankfurt, 15. August 2017

Austausch mit der IHK Frankurt-Main

Das Frankfurter Börsenparkett, Heimat aller Daxe
Großer Auftrieb am Frankfurter Börsenplatz. Ich bin mit der IHK zum Gespräch verabredet. Doch das große Publikumsinteresse gilt nicht mir, sondern dem Bundesligisten Frankfurter Eintracht. Die Eintracht macht heute ihren Antrittsbesuch bei ihrem neuen Sponsor. Als Mitglied des Bundestagsfanclubs der Eintracht „Bundesadler“ freut mich das besonders.

Aber mein Thema bei der im gleichen Haus amtierenden IHK ist heute die wirtschaftliche Entwicklung in der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main. Landes- und Kommunalpolitik müssen sich auf diese zentrale Funktion der Region noch besser einstellen. Eine Menge weiterer Themen standen auf meiner Gesprächsliste mit dem Hauptgeschäftsführer Matthias Gräßle und dem Pressesprecher Reinhard Fröhlich. Was lässt sich bei den Verkehrsanbindungen verbessern? Auf dem Plan von Hessen Mobil steht ja auch eine Menge, was noch nachgearbeitet werden muss. Mich ärgert ganz besonders die Verzögerung beim Bau der Lärmschutzwand auf der Weißkirchener Seite der Urseltal-Brücke. Und was die Bahnverbindungen angeht: Die Regionaltangente West hätte Priorität verdient und warum soll die Elektrifizierung der S-Bahn so lange in Usingen enden und Grävenwiesbach abgehängt bleiben?

Keine Überraschung: Das Ausbildungsthema ist auch ein Alltagsproblem der hiesigen Wirtschaft. Besser wäre es, es müsste nicht beim Umweg in die Berufswelt über ein Hochschulstudium bleiben. Vieles wäre gewonnen, man könnte bei ausbildungswilligen Migranten und Geflüchteten das Sprachproblem ausräumen.

In meine direkte Fachzuständigkeit fällt das Thema preiswerte Energieversorgung. Hier waren wir uns schnell einig. Private und industrielle Verbraucher müssen erfahren können, dass Sonne und Wind keine Rechnung stellen. Das wird in der nächsten Legislaturperiode bei der SPD im Blick bleiben.

Interessant ist ja auch der direkte Blick auf das Börsenparkett. Von den Büros der IHK ist es gut einsehbar. Dass die Fusion mit der Londoner Börse gescheitert ist, hinterlässt hier keine erkennbare Trauer.

Meine Verabredung mit den Gesprächspartnern: Politik und Wirtschaft arbeiten gemeinsam auf den erkannten Problemfeldern. Da gibt es noch Luft nach oben, und natürlich auch weiteren Stoff für neue Gespräche.