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Bad Homburg, 19. September 2017

Besuch bei Fahrrad Denfeld

Mit Karl Heinz Krug bei Fahrrad Denfeld
Ich habe es schon vorher gewusst: Fahrrad Denfeld ist in Hessen ein Großer seiner Branche. Grund genug, mich einmal aus erster Hand über das Fahrradgeschäft und seine Perspektiven in der Urseler Straße in Bad Homburg informieren zu lassen.

In Begleitung von Bürgermeister Karl Heinz Krug treffe ich Senior- und Junior-Chef Denfeld. Überraschung schon beim Eintreten: Man steht in einem Fahrrad-Paradies. Auf 6.000 qm alles, was an Fahrrädern und Zubehör heute gefragt ist - vom Alltagsrad, Mountain-Bike zu allen Varianten der Elektroräder. Alles, was zwei Räder hat und noch kein Moped ist, steht hier zur Auswahl.

Angeschlossen ist auch eine Reparaturwerkstatt mit fünfzehn gut ausgelasteten Arbeitsplätzen. Hier werden auch in dreieinhalb Jahren die gefragten Fahrrad-Mechatroniker ausgebildet. Die Denfelds und ihre sechzig Mitarbeiter bedienen einen Wachstumsmarkt. Für immer mehr Menschen ist das Zweirad schon längst nicht mehr nur ein Freizeitliebling oder Sportgerät. Es wird mehr und mehr benutzt für die Anfahrt zum Arbeitsplatz und zu anderen Nahzielen, eben eine sinnvolle Alternative zur Autonutzung. Ich habe mir das genau erläutern lassen.

Dass im Bundeshaushalt die Mittel für den Radwegeausbau von 100 auf 125 Millionen erweitert worden sind, erscheint den kundigen Denfelds wohl zu Recht nicht einmal als das Mindeste vom längst Erforderlichen. In der Tat gibt es für den Radwegebau erheblichen Nachholbedarf, wenn Klimaschutz und Gesundheitsförderung von der Sonntagsreden-Ebene zur Alltagswirklichkeit werden sollen. Auch im Geschäft mit den Zweirädern steht die Entscheidung: Bleiben die deutschen Hersteller, wenn schon nicht billiger, dann aber innovativer als ihre asiatischen Konkurrenten. Denn auch hier geht es um einen Qualitätswettbewerb. Eine Radlänge Vorsprung haben wir noch!